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Vorankündigung

Fachtag Vielfalt 3.0

Fachtag Vielfalt 3.0 Am 7. Oktober 2015 veranstaltet die Arbeitsstelle Kooperation an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg den Fachtag Vielfalt 3.0. Dazu sind Lehrkräfte aller Schularten sowie außerschulische Partner herzlich eingeladen. Den Impulsvortrag „Inklusive Schulentwicklung“ hält Ingrid Kaiser, die ehemalige pädagogische Leiterin der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden, die 2007 den Deutschen Schulpreis erhielt.

Anschließend besteht ein vielfältiges Angebot an Workshops von inklusiver Schulentwicklung bis zu Praxisbeispielen aus dem Gemeinsamen Unterricht.

Ablauf des Fachtages:

ab 9.00 Uhr Ankommen bei Kaffee
Anmeldung 
9.30 Uhr

Begrüßung
Hinweise zum Tagungsablauf 

10.00 Uhr

Impuslvortrag
"Inklusive Schulenwicklung"

Ingrid Kaiser 

11.40 Uhr Pause (Brezeln/Kaffee)
12.00 Uhr Workshops I
13.30 Uhr Mittagsimbiss
Bewirtung durch die Justus von Liebig-Schule, Mannheim 
14.30 Uhr Workshops II
16.00 Uhr Ende des Fachtages


Anmeldung:

Die Anmeldung ist vom 14.09.2015 bis einschließlich 02.10.2015 hier möglich.



Workshops:

Schwierige Kinder sind Kinder in Schwierigkeiten – Erklärungsversuche und Lösungsansätze
Petra Stichert, Schule am Michaelsberg

Kinder, die sozial unerwünschtes Verhalten zeigen, versuchen auf ihre Art und nach ihren Möglichkeiten, Lösungen für ihre Probleme zu finden. Wer ihr Verhalten ändern will, muss ihnen Lösungsalternativen bieten. Welche Haltungen und Handlungen schwierigen Kindern aus ihren Schwierigkeiten heraushelfen können, ist Thema dieses Workshops.

Wertschätzende Kommunikation als Basis der Elternarbeit - Übungen und Bausteine wie es gelingen kann
Zulliger Schule, Ulrike Pfarr und Dagmar Töngi

„Konflikthafte“ Elterngespräche stellen für Lehrkräfte oftmals eine beträchtliche Herausforderung dar. Die an Lösungen orientierte wertschätzende Kommunikation hat sich überall da, wo Menschen miteinander in Kontakt treten, um Probleme zu klären, als respektvoller und konstruktiver Ansatz bewährt. Kurze theoretische Ausführungen mit den wichtigsten Bausteinen der Wertschätzenden Kommunikation sollen anhand von praktischen Beispielen und Übungen veranschaulicht werden.

„Melina ist ein Tiger“ – Vorgehensweisen der Hans-Zulliger-Schule im Rahmen der Kooperation- Der Weg von der anonymen Beratung bis hin zur kontinuierlichen Unterstützung eines Kindes mit Förderbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung
Zulliger Schule, Katja Regelmann und Silvia Napp

Anhand des Fallbeispiels Melina sollen die Vorgehensweisen der Hans-Zulliger-Schule im Rahmen der inklusiven Beschulung dargestellt werden. Dabei soll es vor allem um das Thema Beratung und Unterstützung gehen. Die Möglichkeiten und Grenzen diagnostischer Inventare werden thematisiert. Auch die Herausforderung, mit den gegebenen Ressourcen qualitativ hochwertige Arbeit zu leisten und befriedigende Ergebnisse für Klienten, Allgemeine Schulen und Sonderpädagogik zu erzielen, soll umrissen werden.

ADHS in der Schule – Regeln des Verhaltensmanagements
Peter Back

Tipps für Lehrkräfte aller Schularten – positive Motivation – Strukturierung- klare Regeln und Rollen – wie kann es in der Schule klappen – Nachteilsausgleich- Eingliederungshilfe – Förderplan – wer kann helfen

Inklusive Haltung fördern
Dr. Anita Müller-Friese

Für eine inklusive Schule ist es unabdingbar, dass die Unterrichtenden sich über ihre Haltung zur Inklusion verständigen und gemeinsame Absprachen treffen. Der Workshop leitet an, über die Frage nachzudenken, welche Haltungen und Einstellungen der Lehrkräfte für inklusives Unterrichten hilfreich sind. Außerdem werden Übungen und Anregungen erprobt, die im Kollegium der Schule zur gemeinsamen Beschäftigung mit der Fragestellung geeignet sein können.

Inklusive Schulentwicklung in weiterführenden Schulen
Prof. Dr. Anne Sliwka und Prof. Dr. Peter Zentel

Gelingensfaktoren des Gemeinsamen Unterrichtes in Klasse 1 und 2
Birgit Stadelmann-Kratzer (GHS) und Alexander Götz (So.päd)

Ausgehend von unserer eigenen zweiten Klasse werden wir anhand praktischer Beispiele aufzeigen, welche äußeren Bedingungen, Methoden und pädagogischen Prinzipien den GU möglich und erfolgreich machen. In einer Gesprächsrunde besteht die Möglichkeit zum Austausch, bei dem wir auf konkrete Fragen eingehen möchten.

Nachteilsausgleich an beruflichen Schulen
Jens Tiedemann, StR, Justus-von-Liebig-Schule, Mannheim

Wie kann ein Nachteilsausgleich bei Schülerinnen und Schüler mit chronischen Erkrankungen und sonderpädagogischem Förderbedarf an der beruflichen Schule umgesetzt werden? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden mit der Verwaltungsvorschrift „Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf“ vertraut gemacht und erarbeiten beispielhaft Möglichkeiten zur Umsetzung eines Nachteilsausgleiches im Unterricht.

Der Orientierungsrahmen für den gemeinsamen Unterricht – Werkzeug der Schul- und Unterrichtsentwicklung in inklusiven Settings
Arnulf Amberg

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen den Orientierungsrahmen kennen und erproben den Einsatz in ihren Wirkungszusammenhängen

Schülerinnen und Schüler mit Autismus: Welche Schule „passt“? Wie kann Unterstützung aussehen?
Katrin Walsdorf

Möglichkeiten der Beschulung im Kontext der Inklusion- wann besteht ein Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot und wann nicht?
Verwaltungsvorschrift - Nachteilsausgleich
Eingliederungshilfe – wer kommt hier wann wie ins Boot?
Aufgabenfelder einer Schulbegleitung
Netzwerke – Ansprechpartner

Herausforderndes Verhalten – Empfehlungen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung
Arbeitsstelle Kooperation: Ute Raible und Thomas Bischofberger

Herausforderndes Verhalten ist ein Auftrag zur Weiterentwicklung von Schule und Unterricht. Diesen Ansatz verfolgt die neue Handreichung des Landesinstituts für Schulentwicklung (Modul D der Reihe „Förderung gestalten“). Im Workshop wird die Handreichung vorgestellt und es wird beispielhaft dargestellt, wie man damit arbeiten kann.

Werkstatt Individualisierung
Ingrid Kaiser

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit SuS mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen im Unterricht „mitkommen“ und zu individuellen Bestleistungen gelangen können? Lernen muss auf Vielfalt angelegt sein, Prozesse und Leistungen individuell begleitet und gewürdigt werden mit Instrumenten, die dazu passen. Wichtig ist die Balance zwischen gemeinsamem Lernen und Individualisierung, einem verpflichtendem Minimum, einem nach oben offenen Additum und einem gefächerten Wahlangebot, das die Entwicklung unterschiedlicher Begabungen ermöglicht. Vorgestellt werden ineinander greifende Ebenen, in denen von der Aufgabenkonstruktion, über Planung von Unterrichtsinhalten mit Fundamentum und einem vielfältigen Additum, Lernbegleitung und Leistungsrückmeldung ein tragfähiges Individualisierungskonzept entwickelt wird.

Inklusion an der Feudenheim Realschule Erfahrungen aus unserem ersten gemeinsamen Jahr
Frauke Schmidt RS-Lehrerin und Christina Hüttenrauch SoL

- Von der Anfrage bis zum ersten Schultag
- Vorstellung der Klasse, des Teams und der Ressourcen
- Erfahrungsbericht und Austausch über die Praxis in der - Inklusionsklasse an der Feudenheim Realschule.
- Einblicke in unseren Unterrichtsalltag
- Kritische Punkte/ offene Frage

Umgang mit dem Nachteilsausgleich am Gymnasium: Herausforderung und/oder Chance?!
Stefanie Wechsel, Landesarbeitsstelle Kooperation

Auch Gymnasien sehen sich derzeit einer zunehmend heterogenen und vielfältigen Schülerschaft gegenüber und müssen mit Schülerinnen und Schülern umgehen, die einen besonderen Förderbedarf bzw. eine Behinderung haben oder chronisch krank sind. Ihre Nachteile können durch einen sogenannten Nachteilsausgleich ausgeglichen werden. In diesem Workshop werden zentrale Elemente, notwendige Schritte, mögliche Vorgehensweisen und konkrete Umsetzungsbeispiele im Rahmen des Nachteilsausgleiches vorgestellt und diskutiert, sowie das Netz der Experten, auf das man zurückgreifen, kann transparent gemacht.

Eltern und Schulen auf inklusiven Wegen – gemeinsam geht es besser!
Holger Wallitzer-Eck

Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus in inklusiven Settings. Welche Sichtweisen gibt es. Wie können wir bewährtes erhalten und neue Haltungen für die Teilhabe aller Kinder schaffen. Gemeinsame Erarbeitung tragfähiger Grundlagen der Zusammenarbeit.

Vielfalt als Chance – Heterogenität im Sportunterricht der Grundschule
Oliver Eichner (GS-Lehrer), Heike Büttgenbach und Jenny Scupin (SoS-Lehrerinnen)

Seit 3 Jahren arbeiten wir als Team in einer inklusiven Klasse an der Primarstufe der IGH Heidelberg. In die Klasse gehen Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen und Kinder ohne Behinderung. Im Workshop berichten wir von unseren Erfahrungen, Ideen und Absprachen ganz konkret am Beispiel des Sportunterrichts.

Schulentwicklung konkret –  Unterstützung und Begleitung durch die Fachberater Schulentwicklung
Christl Augenthaler-Balck - Fachberaterin Schulentwicklung (RP Karlsruhe Referat 77)

Berichte aus der Praxis - Einblicke ins Arbeitsfeld der FB Schulentwicklung - Chancen der externen Beratung / Begleitung - …